Hypnotherapie

Ängste

Sie leiden unter Ängsten?
Zuerst einmal kann man sagen, da sind sie in guter Gesellschaft: Angststörungen stellen neben Depressionen eine der häufigsten psychischen Erkrankungen dar, die Millionen Menschen weltweit betreffen. Das Robert Koch Institut ermittelte, dass 14 % der Erwachsenen in Deutschland im Jahr 2024 eine Angstsymptomatik aufwiesen und etwa jede dritte Frau zwischen 18 und 29 Jahren auffällig durch Angstsymptome belastet war.
Die Prävalenz weisen darauf hin, dass 15-20% der Bevölkerung zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben an einer Angststörung leiden.
Angststörungen manifestieren sich in verschiedenen Formen, darunter die generalisierte Angststörung, soziale Angststörung, spezifische Phobien, Panikstörung, agoraphobische Störungen sowie Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen. Das Leben mit einer Angststörung wird sehr belastend und einschränkend erlebt. In der Regel ist die Angst ein konstanter, wenn auch ungebetener Begleiter, die die Lebensqualität der Betroffenen sehr stark einschränkt. Die Angst wird oft allgegenwärtig erlebt. Es gibt weit über 500 verschiedene Ereignisse vor denen Menschen Angststörungen entwickeln. Dennoch gibt es bei allen Angststörungen eine gemeinsame Dynamik, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung einer Angststörung beitragen. Genau um diese Dynamik dreht sich der Behandlungsansatz.

Zu Beginn meiner therapeutischen Laufbahn galt die Verhaltenstherapie und speziell die Exposition (also das Aufsuchen von angstauslösenden Situationen) noch als Mittel der Wahl zur Behandlung von Angststörungen. Trotz der guten Erfolge, war meine Erfahrung, dass dieser Behandlungsansatz von den Betroffen viel Energie und Kraft abverlangte. Oft war sie auch nicht so wirksam, wie gewünscht, insbesondere wenn die zugrundeliegende Dynamik oder anders gesagt, die Organisation des Problems, nicht berücksichtigt wurde. Mittlerweile wurden weitere schonende und effektive Verfahren zur Behandlung von Angststörungen entwickelt. Insbesondere der Kurzzeittherapieansatz von Bernd Schumacher (Angsttherapie in nur einer Sitzung) und die Hypnosystemischen Ansätze von Gunter Schmidt zeigen hier sehr wirksame Ergebnisse. Sie wirken auch dann, wenn die Betroffenen schon eine Odyssee an vielen verschiedenen -mehr oder weniger erfolgreichen oder erfolglosen – Behandlungsversuchen hinter sich haben. In meiner therapeutischen Arbeit kombiniere ich diese beiden Ansätze, je nach dem vorliegenden Bedarf. Gerade bei der Behandlung von Angststörungen ist es somit möglich – und auch durchaus effizienter – die Behandlung in einer einzigen Sitzung zu gestalten. So kann auch eine Behandlung für Betroffene interessant werden, die nicht in der Nähe von Karlsruhe leben. Für diese Sitzung reserviere ich Ihnen vier Stunden und die Abrechnung erfolgt nach tatsächlich veranschlagter Zeit.
Sie sind interessiert? Gern vereinbare ich mit Ihnen ein kostenloses 15 minütiges Vorgespräch.

Depressionen

Was sind Depressionen?

Depressionen sind weit mehr als vorübergehende Niedergeschlagenheit oder eine Phase von Erschöpfung. Sie stellen eine ernstzunehmende psychische Beeinträchtigung dar, die Denken, Fühlen, Handeln und auch das körperliche Erleben tiefgreifend beeinflussen kann. Betroffene beschreiben häufig einen Verlust an innerer Lebendigkeit, Hoffnung und Antrieb, der sich nicht einfach „abschütteln“ lässt.

Depressionen können einmalig auftreten oder sich in wiederkehrenden Episoden zeigen. Sie entwickeln sich meist aus einem Zusammenspiel biologischer Faktoren, belastender Lebensumstände, innerer Konflikte und individueller Bewältigungsmuster.

Woran leiden Patientinnen und Patienten häufig?

Menschen mit einer Depression erleben sehr unterschiedliche, oft kombinierte Beschwerden, zum Beispiel:

  • anhaltende Niedergeschlagenheit, innere Leere oder Gefühllosigkeit
  • Verlust von Interesse und Freude an früher wichtigen Dingen
  • Antriebslosigkeit, schnelle Erschöpfbarkeit und Rückzug
  • Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und Grübelneigung
  • körperliche Symptome wie Schmerzen, Druckgefühle oder Magen-Darm-Beschwerden

Viele Betroffene empfinden zusätzlich Schuldgefühle, Selbstzweifel oder das Gefühl, anderen zur Last zu fallen. Depressionen wirken sich häufig stark auf Beziehungen, Arbeitsfähigkeit und das Selbstwertgefühl aus.

Wie häufig sind Depressionen in Deutschland?

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. In Deutschland erkranken Schätzungen zufolge etwa 8–10 % der Erwachsenen innerhalb eines Jahres an einer behandlungsbedürftigen Depression. Im Laufe des Lebens ist etwa jede fünfte Person mindestens einmal betroffen. Depressionen können Menschen jeden Alters treffen und bleiben ohne angemessene Unterstützung oft unnötig lange bestehen.

Wie häufig sind Depressionen in Deutschland?

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. In Deutschland erkranken Schätzungen zufolge etwa 8–10 % der Erwachsenen innerhalb eines Jahres an einer behandlungsbedürftigen Depression. Im Laufe des Lebens ist etwa jede fünfte Person mindestens einmal betroffen. Depressionen können Menschen jeden Alters treffen und bleiben ohne angemessene Unterstützung oft unnötig lange bestehen.

Ein hypnosystemischer Blick nach Gunther Schmidt

Der hypnosystemische Ansatz nach Gunther Schmidt versteht Depressionen nicht als persönliches Versagen oder reine „Störung“, sondern als Ausdruck innerer Schutz- und Anpassungsmechanismen. Symptome werden als sinnvolle, wenn auch belastende Lösungsversuche des Systems Mensch betrachtet – entstanden aus früheren Erfahrungen, inneren Konflikten oder anhaltender Überforderung.

Im Mittelpunkt dieses Ansatzes stehen die vorhandenen Ressourcen, Fähigkeiten und gesunden Anteile der Betroffenen. Auch in depressiven Phasen sind diese meist weiterhin vorhanden, jedoch schwer zugänglich. Durch eine wertschätzende, lösungs- und ressourcenorientierte Haltung können neue innere Handlungsspielräume entstehen.

Ziel ist es, festgefahrene innere Muster behutsam zu verändern, Selbstwirksamkeit zu stärken und wieder mehr Wahlmöglichkeiten im Erleben und Handeln zu eröffnen. Depressionen dürfen in diesem Verständnis als verständliche Reaktion gesehen werden – und damit als veränderbar.

Weitere psychische Störungen

Was sind sonstige psychische Störungen?

Psychische Störungen zeigen sich in vielen unterschiedlichen Formen und Ausprägungen. Neben Angststörungen, Depressionen und somatoformen Störungen gibt es eine Vielzahl weiterer Erkrankungen, die das Erleben, Denken, Fühlen und Verhalten eines Menschen nachhaltig beeinflussen können. Allen gemeinsam ist, dass sie für die Betroffenen mit einem erheblichen Leidensdruck verbunden sind und das tägliche Leben oft stark einschränken.

Psychische Störungen sind keine Zeichen von Schwäche oder mangelnder Willenskraft. Sie entstehen aus einem komplexen Zusammenspiel biologischer Voraussetzungen, persönlicher Erfahrungen, aktueller Belastungen und sozialer Rahmenbedingungen.

Häufige Formen und typische Belastungen

Zu den weiteren häufig vorkommenden psychischen Störungen zählen unter anderem:

  • Anpassungsstörungen, die im Zusammenhang mit belastenden Lebensereignissen wie Trennungen, Verlusten oder schweren Veränderungen auftreten können
  • Traumafolgestörungen, bei denen überwältigende Erfahrungen das Sicherheitsgefühl und die innere Stabilität nachhaltig beeinträchtigen
  • Erschöpfungs- und stressbedingte Störungen, häufig begleitet von innerer Leere, Überforderung und körperlichen Beschwerden

Viele dieser Störungen gehen mit Schlafproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten, innerer Unruhe, Reizbarkeit oder körperlichen Symptomen einher. Nicht selten bestehen Überschneidungen zwischen verschiedenen Beschwerdebildern.

Wie häufig sind psychische Störungen in Deutschland?

Psychische Erkrankungen gehören insgesamt zu den häufigsten Gesundheitsproblemen. Schätzungen zufolge erlebt etwa jeder dritte Erwachsene in Deutschland im Laufe eines Jahres zumindest zeitweise behandlungsbedürftige psychische Beschwerden. Angststörungen zählen dabei zu den häufigsten Diagnosen, gefolgt von depressiven und stressassoziierten Erkrankungen.

Ein ressourcen- und systemorientierter Blick

In Anlehnung an systemische und hypnosystemische Denkweisen, wie sie unter anderem von Gunther Schmidt geprägt wurden, werden psychische Symptome nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines inneren und äußeren Beziehungssystems verstanden. Symptome erfüllen häufig eine schützende oder regulierende Funktion – auch wenn sie für die Betroffenen sehr belastend sind.

Im Mittelpunkt einer ganzheitlichen Behandlung stehen das Verstehen individueller Muster, die Aktivierung vorhandener Ressourcen und die Stärkung von Selbstwirksamkeit. Ziel ist es, neue Perspektiven und Handlungsspielräume zu eröffnen, innere Stabilität zu fördern und wieder mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.

Psychische Störungen sind behandelbar. Eine respektvolle, zugewandte Begleitung kann dabei helfen, Entlastung zu schaffen und nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen.